Lichtwellenleiter
(Fr, 18 Mai 2012) Lichtwellenleiter (LWL), oder Lichtleitkabel (LLK), sind aus Lichtleitern bestehende und
teilweise mit Steckverbindern konfektionierte Kabel und Leitungen zur Übertragung von Licht. Die verwendeten Lichtleiter, in denen das Licht geführt wird, sind Fasern aus Quarzglas oder
Kunststoff (polymere optische Faser). Sie werden häufig auch als Glasfaserkabel bezeichnet, wobei es sich typischerweise um einen Verbund aus mehreren optischen Fasern bzw.
Lichtwellenleitern handelt, mit integrierter mechanischer Verstärkung zum Schutz und zur Stabilisierung der einzelnen Fasern. Physikalisch gesehen handelt es sich bei Lichtwellenleitern
um dielektrische Wellenleiter. Sie besitzen einen konzentrischen Schichtenaufbau, wobei sich im Zentrum der lichtführende Kern befindet, welcher umgeben ist von einem Mantel mit einem etwas
niedrigeren Brechungsindex, sowie von weiteren Schutzschichten aus Kunststoff. Je nach Anwendungsfall ist der Kerndurchmesser im Bereich von einigen Mikrometern bis zu über einem
Millimeter. mehr
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Bullengraben
(Do, 17 Mai 2012)
Der Bullengraben ist ein bereits im 7. Jahrhundert kultivierter Wassergraben im Berliner Urstromtal. Er
liegt im Berliner Bezirk Spandau und führt vom Dorfkern Staakens über rund fünf Kilometer nach Osten zur Havel, in die er, im letzten Stück unterirdisch verrohrt, nördlich des Burgwalls Spandau
mündet. Über Jahrhunderte zur Melioration der feuchten Niederung genutzt, dient der Graben seit den 1960er-Jahren als Entwässerungsgraben zur Aufnahme des Regenwassers aus den umliegenden
Spandauer Stadtquartieren. Die Bebauung der Gebiete um den Bullengraben spiegelt einen Teil der Spandauer Siedlungsgeschichte wider. Zwischen 2004 und 2007 wurde der in den 1960er- und
1970er-Jahren kanalisierte und anschließend vernachlässigte Graben im Rahmen einer Ersatzmaßnahme durch die DB ProjektBau saniert. Parallel zum Graben legte die Tochtergesellschaft der
Deutschen Bahn den bis zu 200 Meter breiten Grünzug Bullengraben/Lindenufer mit Spiel- und Sportplätzen, Erholungsflächen, Brücken, Stegen und einem Weg an, der bis
zum Elsflether Weg geht. mehr
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Montreal
(Do, 17 Mai 2012) Montreal ist eine Millionenstadt in Kanada. Sie liegt im Südwesten der Provinz Québec auf der Île de Montréal, der
größten Insel im Hochelaga-Archipel, die vom Sankt-Lorenz-Strom und von Mündungsarmen des Ottawa umflossen wird. Das Stadtbild wird vom Mont Royal geprägt, einem 233 Meter hohen Hügelzug
vulkanischen Ursprungs im Zentrum der Insel, von dem sich der Name der Stadt ableitet. Am 17. Mai 1642 gründeten französische Missionare das Fort Ville-Marie. Daraus entwickelte sich in
der Folge die Siedlung Montreal, die 1760 unter britische Herrschaft kam. Die Stadt wuchs rasch und entwickelte sich zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Landes, verlor aber im
letzten Viertel des 20. Jahrhunderts diese führende Rolle an Toronto. Bedeutende Ereignisse von weltweiter Ausstrahlung waren die Weltausstellung Expo 67 und die Olympischen
Sommerspiele 1976. Mit einer Bevölkerungszahl von knapp 1.650.000 Einwohnern ist Montreal die zweitgrößte Stadt Kanadas und die größte Québecs. Nach Paris gilt Montreal als zweitgrößte
frankophone Stadt der Welt. mehr
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Marschall der Sowjetunion
(Mi, 16 Mai 2012)
Der Marschall der Sowjetunion (russisch Маршал Советского Союза) war ein
militärischer Rang in den Streitkräften der Sowjetunion. Er wurde 1935 von Josef Stalin eingeführt und im Zuge des Zusammenbruchs der UdSSR 1991 abgeschafft. Die Offiziere im Rang eines
Marschalls der Sowjetunion stellten in diesem Zeitraum die militärische Führungselite der UdSSR dar. Insgesamt wurde der Dienstgrad an 41 Personen verliehen. Dazu traten noch einmal drei
Admirale der Flotte der Sowjetunion, welche dem Marschall der Sowjetunion im Rang gleichgestellt waren. Am 20. November 1935 wurden aufgrund eines Dekretes
des Rates der Volkskommissare die ersten fünf Marschälle mit Wirkung zum 22. November ernannt. Letztmals wurde der Rang eines Marschalls der Sowjetunion am 28. April 1990 verliehen.
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Super Mario Bros.
(Mo, 14 Mai 2012) Super Mario Bros. ist ein im Jahr 1985 veröffentlichtes Jump-’n’-Run-Videospiel des japanischen
Unternehmens Nintendo. Es erschien für die Videospielkonsole Nintendo Entertainment System (NES), die in Japan 1983 als Famicom veröffentlicht worden war. Der Spieler hat die Aufgabe, mit
der Spielfigur Super Mario unterschiedliche Hindernisse und Gegner zu überwinden, um die Prinzessin eines fiktiven Königreichs zu retten. In Japan erschien Super Mario Bros. am
13. September 1985, in den USA 1986 und in Europa am 15. Mai 1987. Verantwortlich für Super Mario Bros. war der bekannte Spielentwickler Shigeru Miyamoto. Das Spiel zählt mit über
40 Millionen abgesetzten Einheiten – davon 6,8 Millionen in Japan – zu den meistverkauften Videospielen aller Zeiten. Seine Veröffentlichung beendete eine Phase der
wirtschaftlichen Stagnation der Videospielbranche nach dem Video Game Crash im Jahr 1983, in dem die amerikanische Videospielindustrie zusammenbrach und in dessen
Folge viele Unternehmen schließen mussten. Das Spiel wurde durch zahlreiche Innovationen zu einem Meilenstein der Videospielgeschichte. Es begründete eine Serie, die mehrere Ableger sowie
zahlreiche Einzelspiele umfasst. mehr
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Blackpool Tower
(So, 13 Mai 2012)
Der 158 Meter hohe Stahlfachwerkturm Blackpool Tower ist das Wahrzeichen der englischen Küstenstadt
Blackpool in der Grafschaft Lancashire. Er wurde am 14. Mai 1894 eingeweiht und war zum Zeitpunkt der Fertigstellung das höchste Bauwerk im Vereinigten Königreich. Der Eiffelturm in Paris
diente als architektonisches Vorbild. Er ist für Besucher öffentlich zugänglich und verfügt über drei Aussichtsplattformen, in 116, 125 und 131 Metern Höhe. Der Blackpool Tower zählt zu den
wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie auch der Region Nordwest-England. Wegen seiner großen Bedeutung wurde er mit der höchsten Klassifizierung („Grade I“) in die amtlichen
Denkmallisten des Vereinigten Königreichs aufgenommen. Im Basisgebäude am Fuße des Blackpool Tower befindet sich ein traditionsreicher Zirkus, der zeitgleich mit dem Turm eröffnet wurde
und seither regelmäßige Vorstellungen gibt. Der Turm wird jährlich von rund 650.000 Touristen besucht. mehr
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Laokoon
(Sa, 12 Mai 2012) Laokoon (altgriechisch Λᾱοκόων) war in der griechischen und römischen Mythologie ein trojanischer Priester des Apollon
Thymbraios oder des Poseidon. Namentlich zuerst erwähnt wird er bei Arktinos von Milet in der Iliu persis (7. Jahrhundert v. Chr.), dessen Werk aber größtenteils verloren ist.
Spätere Autoren sowohl der griechischen als auch der lateinischen Literatur erwähnen im Rahmen ihrer Darstellungen des Trojanischen Krieges Laokoons Handlungen, variieren ihre
Darstellungen dabei aber stark. Die Texte sind zumeist nur fragmentarisch oder in Zusammenfassungen überliefert, und auch von den bildnerischen Darstellungen des Laokoon sind nicht viele
aus der Antike erhalten. Neben zwei Krateren sind zwei Wandmalereien aus Pompeji und wenige Kontorniat-Medaillons bekannt; ob auch eine spätetruskische Gemme Laokoon darstellt, ist
umstritten. Bis zum Ende des lateinischen Mittelalters schwand die Kenntnis des Mythos, und auch die Bildnisse gingen verloren; zu den einzigen künstlerischen Belegen für die Kenntnis der
Geschichte zählen Zeichnungen für Manuskripte der Vergilausgaben. mehr
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Revenge (Kiss-Album)
(Sa, 12 Mai 2012) Revenge ist das 16. Studioalbum der amerikanischen Hard-Rock-Band Kiss. Nach Aufnahmen
von Februar 1991 bis März 1992 erschien es am 12. Mai 1992. Das Album ist dem Kiss-Schlagzeuger Eric Carr gewidmet, der während der Aufnahmen verstarb. Fünf Lieder des Albums wurden als
Singles ausgekoppelt; von ihnen erreichte das ursprünglich für den Soundtrack des Films Bill & Ted’s verrückte Reise in die
Zukunft aufgenommene Lied God Gave Rock ’n’ Roll to You II in Großbritannien die Top Ten. Revenge wurde von
deutschsprachigen Kritikern wohlwollend besprochen. Das Album erreichte in den USA, der Schweiz und Großbritannien Top-Ten-Platzierungen und erlangte in den USA und Kanada Gold-Status. Die
Revenge-Tour, auf der auch der Videofilm zur Tour entstand, führte die Band mit 77 Shows durch Nordamerika und Europa. mehr
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Blaukehlchen
(Do, 10 Mai 2012)
Das Blaukehlchen (Luscinia svecica) ist eine Singvogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper
(Muscicapidae). Namensgebend ist die auffallende Blaufärbung von Kehle und Vorderbrust, die das Männchen im Brutkleid zeigt. Je nach Unterart befindet sich auf diesem Grund ein zentraler
weißer oder roter „Stern“. Die zehn Unterarten werden daher in zwei Gruppen geteilt, das Weißsternige und das Rotsternige Blaukehlchen (Tundrablaukehlchen). Bei manchen Unterarten fehlt der
Stern jedoch. Das Blaukehlchen besiedelt busch- oder röhrichtbestandene Biotope meist an sehr feuchten Standorten und ernährt sich überwiegend von Insekten. Es kommt in weiten Teilen der
Paläarktis vor und hat jenseits der Beringstraße auch einen Teil Nordalaskas besiedelt. In Europa ist das Verbreitungsgebiet stark zergliedert und die Art vielerorts durch Mangel an
geeignetem Lebensraum bedroht. mehr
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Pieter Menten
(Di, 08 Mai 2012) Pieter Nicolaas Menten (* 26. Mai 1899 in Rotterdam; † 14. November 1987 in Loosdrecht)
war ein niederländischer Kaufmann, Kunstsammler und Kriegsverbrecher. Während der deutschen Besetzung Polens und des Deutsch-Sowjetischen Krieges bereicherte er sich an Opfern des
Nationalsozialismus und beteiligte sich an Erschießungen von Juden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Menten in den Niederlanden als Kollaborateur angeklagt und erhielt eine kurze Haftstrafe.
Es gelang ihm in den Folgejahren, vom niederländischen Staat und der Bundesrepublik Deutschland Entschädigungen für angeblich erlittene materielle Verluste zu erhalten. Erst 1976 kam es in
Amsterdam zu einer Anklage wegen Kriegsverbrechen. Nach einem langwierigen Verfahren wurde der Multimillionär zu einer langjährigen Haft verurteilt. Mit seinem Namen ist die Menten-Affäre
verbunden. Sie führte dazu, dass in den Niederlanden die Kollaboration mit den deutschen Besatzern sowie die Beteiligung am Holocaust erneut kontrovers diskutiert wurden und die
niederländische Regierung unter Joop den Uyl Ende 1976 in eine Krise geriet. mehr
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Deutschland und die Deutschen
(Mo, 07 Mai 2012) Deutschland und die Deutschen ist eine Rede Thomas Manns, die er am
29. Mai 1945 in der Forschungsbibliothek des US-Kongresses, der Library of Congress, zunächst in englischer Sprache hielt. Einige Wochen nach der deutschen Kapitulation und vor dem
Hintergrund der Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges bewertete Thomas Mann die politische und geistesgeschichtliche Stellung Deutschlands. Er befasste sich mit der deutschen Innerlichkeit
und Romantik, in denen er Eigenarten des deutschen Wesens erblickte, und suchte nach seelischen Konstanten, die sowohl die Bedeutung der deutschen Kultur wie die
verhängnisvolle, schuldhafte Verstrickung in den Nationalsozialismus begreifbar machen sollten. Der Nationalsozialismus erscheint dabei als Teil der Geschichte der deutschen Innerlichkeit,
die sich in der Reformation und der romantischen Bewegung gezeigt habe. mehr
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Snookerweltmeisterschaft
(So, 06 Mai 2012)
Die Snookerweltmeisterschaft (offiziell: World Snooker
Championship) ist ein Snookerturnier, bei dem alljährlich der Weltmeister im Profi-Snooker ermittelt wird. Ausrichter ist der Snooker-Weltverband WPBSA. Da bei der Weltmeisterschaft
die höchsten Preisgelder und die meisten Weltranglistenpunkte aller Veranstaltungen vergeben werden, ist es das wichtigste und prestigeträchtigste Turnier der Saison. Darüber hinaus ist
die Weltmeisterschaft das Snookerturnier mit der längsten Tradition, sie wurde erstmals 1927 ausgetragen. Seit Ende der 1970er-Jahre findet die Endrunde über 17 Tage von Ende April bis
Anfang Mai im Crucible Theatre in Sheffield statt und bildet jeweils den Saisonabschluss der Snooker Main Tour. Amtierender Weltmeister ist der Schotte John Higgins. Rekordweltmeister ist Joe
Davis aus England, der bis 1946 die ersten 15 Weltmeisterschaften in Folge gewann. Als Rekordweltmeister der modernen Ära gilt der Schotte Stephen Hendry mit insgesamt sieben Titeln.
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Multimedia: Snookerweltmeisterschaft.ogg von
AndreasPrang (Details/Rechte)
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Bamberger Dom
(Sa, 05 Mai 2012)
Der Bamberger Dom St. Peter und St. Georg gehört zu den deutschen Kaiserdomen und ist mit seinen
vier Türmen das beherrschende Bauwerk des Weltkulturerbes Bamberger Altstadt. Im Inneren befinden sich der berühmte Bamberger Reiter, das Grab des einzigen heiliggesprochenen Kaiserpaars
des Heiligen Römischen Reichs sowie das einzige Papstgrab in Deutschland und nördlich der Alpen. Neben den drei anderen Wallfahrtsbasiliken Marienweiher, Vierzehnheiligen und Gößweinstein ist
der Bamberger Dom die vierte Basilica minor des Erzbistums Bamberg. Der Dom wurde am 6. Mai 1012, dem Geburtstag Heinrichs II., in Gegenwart von 45 Bischöfen und anderen
Würdenträgern zu Ehren des Apostels Petrus, der Muttergottes Maria und des Heiligen Georg geweiht. Bei der Domweihe waren – mit einer einzigen Ausnahme – alle Erzbischöfe des Heiligen
Römischen Reichs anwesend, mehr als bei jeder anderen Domweihe des Mittelalters. mehr
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Utsuro-bune
(Sa, 05 Mai 2012) Utsuro-bune, Utsuro-fune oder seltener Utsubo-fune (jap. 虚舟, うつろ舟, うつぼ舟, übersetzt „Hohles Schiff“) ist
die Bezeichnung für ein „Schiff“, das angeblich Anfang des Jahres 1803 an der japanischen Küste strandete. Der Legende zufolge beobachteten ortsansässige Fischer ein fremdartiges Boot, das
im Wasser trieb. Bei genauerer Untersuchung entdeckten die Augenzeugen eine junge, schöne Frau von befremdlicher Erscheinung im Inneren des Utsuro-bune. Aufgrund von Spekulationen und
Verständigungsproblemen beschlossen die Fischer, die Frau und ihr Boot wieder im Meer auszusetzen. Die Geschichte des Utsuro-bune wurde erstmals 1925 vom frühen japanischen Ethnologen
Yanagita Kunio untersucht, ein zweites Mal im Jahr 1962. Ein drittes Mal wurde die Geschichte 1997 von Professor Tanaka Kazuo überprüft. Beide Gelehrte bewerten die Erzählung vom Utsuro-bune als
Folklore. Die Legende ist auch unter Anhängern von Hypothesen über den extraterrestrischen Ursprung von UFOs verbreitet und wird von diesen als historischer Beleg für Begegnungen der dritten
Art in früherer Zeit angesehen. mehr
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